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PROJEKT "ZIEL"

Verkürzte Zeit bis zur Heilung durch mehr Evidenz mittels augmentierter Intelligenz 

In Zusammenarbeit mit

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Gefördert durch

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Das ZIEL-Projekt beantwortet primär die Frage: Wie können durch eine geeignete Mensch-KI-Schnittstelle das Vertrauen und die Akzeptanz in medizinische datengetriebene Entscheidungsunterstützung erhöht und der kritische Umgang damit erreicht werden? Dabei soll die sekundäre anwendungsbezogene Frage beispielhaft beantwortet werden: Welche Therapieformen gehen bei welchen Krankheitskonstellationen mit einer Verkürzung der Heilung von chronischen Wunden einher (Evidenz), und welche Entscheidungen können daher empfohlen werden? Die komplexe interprofessionelle Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden ist ein gutes Praxisbeispiel für die Chancen und Fallstricke von datengetriebener Versorgungsunterstützung in einem „Lernenden Gesundheitssystem“. Die Auswertung großer Mengen („bringing life to data“) von (Routine-)Daten (Diagnostik, Therapie) über Krankheitsverläufe von Patient*innen mit chronischen Wunden oder dem entsprechenden Risiko bietet die Chance, Prognosemodelle für Ärzt*innen und Pflegekräfte und darüber hinaus eine Edukationsmöglichkeit für Patienten zu entwickeln. Dabei gilt es, ihnen eine hinreichende Einsicht und Eingriffsmöglichkeiten in den Wirkmechanismus von entscheidungsunterstützenden Systemen zu liefern, um den Erfolgsfaktor „Vertrauen“ aufzubauen. Simulation von gelernten typischen Wundbildern auf Basis gezielter Fragen (z.B. „zeige mir eine eitrige Wunde“), die überlagerte Visualisierung von Heilungsparametern im Verlauf, die Darstellung der Sicherheit von Aussagen bei Prognosen und die Zusammenführung dieser Angaben in Form eines Dashboards als KI-Mensch-Schnittstelle sind wesentliche Elemente der intelligenten Interaktionsmöglichkeiten und damit der Vertrauensbildung. 


 

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